Ich bin Wildnistrainerin an der Volksschule und bringe (Natur-)Verbindung in die Klassen. Für alle Lehrpersonen, die sich ein echtes Miteinander wünschen und im Schulsystem sanft etwas bewirken wollen.
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Wenn du mehr über meine Geschichte wissen willst, schau dir das Video an.
Und hier findest du noch einen kurzen Ausschnitt über mich im Tele 1 "unterwägs".
Wann bist du zuletzt an einem Feuer gesessen, im Vertrauen an deine Umgebung, getragen vom Boden, auf dem du sitzt. Dem Knistern des Feuers und dem Rascheln der Bäume lauschend.
An meinem Feuer erfährst du, was es heisst, wirklich gehört zu werden. Wir begegnen einander auf Augenhöhe und erschaffen so gemeinsam einen Raum, wo echter Austausch stattfinden und aus dem Herzen gesprochen werden darf.
Erlebe was es heisst, deine wahre Natur wieder zu spüren und nimm wahr, wie deine Lebendigkeit zurückkommt.
Erfahre, wie du das Wissen unserer Ahnen im Klassenzimmer umsetzen kannst, für mehr Verbindung und Vertrauen.
Wir treffen uns vier Mal:
21. Mai
- Was ist ein Redekreis?
- Cornerstones for Connection
25. Juni
- Wozu ein Sitzplatz in der Natur?
- Archetypenkreislauf deiner SchülerInnen
20. August
- Naturmentoring für den Schulweg
24. September
- Austausch und Reflexion
jeweils donnerstags 17.30 - ca. 20.00 Uhr
in Seelisberg
Kosten: 159.-
Hier kannst du dich für deinen Platz am Feuer anmelden.
Wir starten am 21. Mai

Danke an das Leben und an dich Mutter Erde, dass du so ein schönes Zuhause für uns bist.
Danke, dass ich so viel von dir lernen und Orientierung finden darf. Dass meine Kinder sich hier austoben und und kreativ sein dürfen.
Danke, dass ich dieses Zuhause mit all den anderen Wesen teilen darf. Für all die Antworten und auch Fragen, die ich schon von der Natur bekommen habe.
Danke, an all unsere Ahnen und Mentoren, die ihr Wissen an uns weitergegeben haben. Vielleicht sogar unter schwierigen Umständen dafür gesorgt haben, dass Wissen nicht verloren geht und schon an die nächsten Generationen dachten.
Und all das hilft mir immer wieder zu erkennen, dass es eigentlich die Verbindungen, die Liebe & die Netzwerke sind, die uns durch unser Leben tragen.
Danke an alle unsichtbaren Kräfte und für die Grosse Kraft, die alles zusammenhält.
Ich steh im Wald. Mein Lieblingswaldplatz wurde gerodet. Überall übriggelassene Baumstümpfe, abgeschnittene Äste.
So steh ich da - und bin einfach nur baff! - die grössten Bäume, Fichten, Ahorn und Ulme, einfach weg.
Es ist mir klar, dass das nur eine Perspektive der Wahrheit ist. Auch ich brauche Holz, verlege zu Hause Parkett... Aber trotzdem- in dem Moment überkommt mich eine solche grosse Ohnmacht, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe. Und bin selber überrascht.
So steh ich immer noch da... regungslos. Ich weiss grad nicht, was mit mir anzufangen. Mir kommt es so ungerecht vor, dass wir immer nehmen, nehmen und nehmen. Ohne wirklich etwas zurückzugeben.
Irgendwann fliegt ein Specht in seinem Wellenflug an mir vorbei, beginnt vis à vis an einem Baum zu klopfen. Er weckt mich regelrecht aus meiner Erstarrung.
Ich sehe ein, dass ich die Tatsache akzeptieren muss.
Trotzdem möchte ich nicht nur tatenlos sein.
Ich möchte meine Verletzlichkeit zeigen (anstatt die Faust im Sack). Denn das öffnet Tore zu neuen Ideen und unkonventionellen Lösungen. Das weiss ich inzwischen.
Und wenn ich das auf die Schule adaptiere. Auch hier zeige ich mich verletzlich und schaue somit wirklich hin! Denn... "deine Tränen gehören mitten ins Dorf!", hat mir mal ein weiser Mensch gesagt. Und damit hatte er völlig recht. Wir dürfen wieder lernen Mensch zu sein. Auch in Systemen und in der Wirtschaft.
Und wie sollen es Kinder lernen, wenn wir es selbst nicht können?
Seit ich meine eigene Verletzlichkeit annehme, schäme ich mich nicht mehr dafür. Im Gegenteil. Sie ist zu meiner wichtigsten Stärke geworden!
Ich erlebe immer wieder, wie ich so viel schneller mit Menschen echte Verbindung aufbauen kann.
Konkreter Tipp: Naturverbindung für dein Kind / deine Schüler
1. Frag mal, wer ein bewohntes Vogelnest auf dem Schulareal entdeckt...-gar nicht so einfach
2. Und dann frag immer wieder nach Beobachtungen, das Nest betreffend. Ziehe dabei alle Sinne mit ein: Hast du den Vogel gehört? Wie viele Vögel sind es? Denkst du, die Jungen sind schon geschlüpft?
